Fünf Sicherheitstipps
Hier möchten wir auf fünf Themen hinweisen, die oft nicht
bedacht werden.
- Der Sicherheitsgurt ist Ihre Lebensversicherung. Auch Ihr Airbag hilft
Ihnen nicht, wenn Sie unangeschnallt sind. Nicht angeschnallte
Rücksitzpassagiere krachen beim Unfall mit tonnenschwerer Wucht gegen die
Vordersitze und zerquetschen die vorn Sitzenden in ihren Gurten.
- Die Kopfstützen sollten richtig eingestellt werden, da sonst ein
Genickbruch droht. Die Oberkante der Kopfstütze sollte auf gleicher Höhe
wie der höchste Punkt Ihres Kopfes sein. Beim Neuwagenkauf Kopfstützen
für die Rückbank unbedingt mitbestellen, falls diese nicht serienmäßig
sind !
- Beim Zurückklappen der geteilten Rückbank immer darauf achten, dass
diese sauber einrastet und dass alle Sicherheitsgurte und Gurtschlösser
offen zugänglich sind. Denn diese Fürsorge sind Sie Ihren
Rückbankpassagieren schuldig.
Tipp: Wenn Sie nur zu zweit unterwegs sind, aber viel schweres Gepäck im
Kofferraum haben, ist es sinnvoll die hinteren Gurte über Kreuz
anzuschnallen (linkes Bild). So unterstützen die Gurte die Rückbank beim Zurückhalten
des Gepäcks. Leider sind in vielen Fahrzeugen die Rückbankbefestigungen zu
labil und die Rückbank klappt beim Crash einfach nach vorn.
Wenn Sie die Rückbank umklappen, können Sie die beiden äußeren Gurte mit
einem Karabiner-Haken verbinden (rechtes Bild). So sichern die Gurte Ihr
Gepäck zusätzlich.
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- Auf der Hutablage bzw. Laderaumabdeckung sind Atlanten, Regenschirme und
ähnliches schlecht aufgehoben. Beim Unfall schießen diese Utensilien nach
vorn und verletzen Personen.
- Eigentlich müsste es selbstverständlich sein Warndreieck und
Verbandskasten mitzuführen und bei letzterem auf das Verfallsdatum zu
achten. Dennoch sei es hier nochmals erwähnt. Ein Gurtmesser (oder im
einfachsten Fall ein Teppichmesser aus dem Baumarkt) in der Fahrertür
hilft, wenn nach einem Unfall das Gurtschloss verklemmt sein sollte. Perfekt
wäre es, wenn sich in Ihrem Kofferraum ein Feuerlöscher
befinden würde.
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